Sensual Sex Wochenende

Sensual Sex (Slow Sex)
Tauche ein in die Welt der Sinnlichkeit und entdecke die Schönheit der Langsamkeit in der Intimität.
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Langsamer Sex hat etwas Radikales.
Er widerspricht dem, was wir gelernt und allem was man uns beigebracht hat. -Schneller, stärker, öfters, Gefühle abhaken. SlowSEX ist gegen alle gesellschaftlichen Vorstellungen, Pornos und dem kommerziellen Zeitgeist. Langsamer Sex versucht nicht, etwas zu beweisen. Er versucht zu fühlen. Dieser beginnt nicht im Bett – sondern bei der Entscheidung es anders zu machen. Heute versuchen wir, nirgendwo anzukommen. Es gibt kein Ziel. Heute bleiben wir im Langsamen der gegenseitigen Hingabe.
Die meisten Paare leiden nicht an fehlenden Techniken. Sie leiden daran zu schnell zu sein und damit über Gefühl, Körper und Atem hinwegzugehen. Das erzeugt Sex, der scheinbar „funktioniert“, aber technisch ist und nicht gleichermaßen im Herzen berührt. Und das kann in der Paarkommunikation körperliche Distanz schaffen, welche sich letztendlich wieder auf die Sexualität auswirkt. Der Körper öffnet sich nicht unter Druck, sondern er öffnet sich wenn er Lust und Verbindung spürt. Wenn er das langsame Zuhören und die Bewegung erlebt, die Körper, Herz und Seele wirklich ins Fühlen bringt.
Langsamer Sex ist eine Verschiebung des Schwerpunkts. Anstatt herkömmliche Sexualität eine Strecke mit Anfang und Ende ist, wird sie bei SlowSEX zu einem offenen Raum der Erforschung von Körper, Herz und Seele. Statt zu fragen, was wir als Nächstes tun, fühlen wir, was jetzt in diesem Moment zwischen uns sein darf und zum gemeinsamen Wachsen eingeladen wird. Langsamer Sex sucht nicht den Höhepunkt, sondern es ist das Lernen sich den Wellen hinzugeben.
Und hier geschieht das Magische,… - Wenn man das Ziel wegnimmt, beruhigt sich das Nervensystem und so entsteht mehr Empfindung im Körper, mehr Fluss, mehr Verlangen, mehr Lust um tiefer zu gehen und dieses auch auszudrücken. Bei Frauen ist das oft der Unterschied zwischen einem Körper, der versucht, sich der Situation anzupassen, und einem Körper, der beginnt, sich wirklich zu öffnen. Bei Männern ist es oft der Unterschied zwischen technischer Leistung und voller emotionaler Hingabe und Präsenz.
Und langsamer Sex ist nicht „schwacher“ Sex. Er kann voller Feuer sein. Aber es ist ein anderes Feuer, welches sich von selbst intensiviert. Ein Feuer, welches jedes Mal noch tiefer wird und die Beziehung trägt. Ein Feuer, das erlaubt, dass auch Verlegenheit ein Teil des Spiels ist, dass auch die Stille sexy sein darf, dass auch der Blick in die Augen ein sexuelles Erlebnis wird. Der Atem selbst wird zum Weg, aus dem die Liebe entsteht. Die Hand gleitet nicht nur über den Körper, sondern sie hört ihm zu. In jeder Berührung nimmt sie tiefere Informationen auf. Und wenn wir hier noch tiefer gehen, entdecken wir, dass Berührung und Atem unsere Liebe vertieft.
Hier ist ein einfacher Weg, langsamen Sex schon heute Abend zuhause auszuprobieren. Legt im Voraus zehn Minuten fest, in denen es keine Penetration gibt und kein Ziel, einen Orgasmus zu erreichen. Nur Berührung, nur Präsenz, nur ein Spiel mit dem Tempo. Einigt euch auf eine einzige Regel,… - Berührt euch so langsam, wie ihr nur könnt. Streicheln und gestreichelt werden. Am Anfang wird der Geist Widerstand leisten. Er will weitergehen,… hinein in das alte Bekannte. Genau dort beginnt Intimität, wenn du (wenn ihr) bleibt, auch wenn euch eure Gewohnheit wieder zurückholen will.
Und langsamer Sex ist am Ende keine Technik. Er ist ein Lebensstil. Wir treiben uns nicht an, wir benutzen einander nicht und wir flüchten ganz sicher nicht in das Endergebnis, um einen schnellen Orgasmus zu erreichen. Langsamer Sex ist eine Entscheidung sich wirklich zu begegnen, egal wie viele Jahre ihr schon zusammen seid.
In einem vertiefenden Paar-Seminar, lade ich für ein langes Wochenende eurer vielleicht noch unentdeckten Gefühle ein.